01Wie sich die Suche verändert
Früher zählte der erste Platz bei Google. Heute zählt auch, ob die KI Sie in ihrer Antwort nennt.
Wer „Werbeagentur in meiner Nähe“ oder „Wer macht Websites in Oberösterreich?“ fragt, bekommt von ChatGPT, Claude, Perplexity oder den KI-Übersichten bei Google keine Liste mit zehn Links mehr, sondern eine fertige Antwort – oft mit zwei, drei Empfehlungen.
Diese Antworten entstehen aus Inhalten, die die KI im Netz findet und versteht. Genannt wird, wer dort klar, vollständig und glaubwürdig beschrieben ist.
02Was die KI über Sie wissen muss
- 01
Wer Sie sind
Name, Branche und was Sie besonders macht – in ganzen Sätzen, nicht nur als Schlagwort.
- 02
Was Sie anbieten
Jede Leistung mit eigener Seite und verständlicher Beschreibung.
- 03
Wo Sie arbeiten
Ort und Einzugsgebiet ausdrücklich nennen.
- 04
Warum man Ihnen vertraut
Referenzen, Erfahrung und ein vollständiges Impressum.
03Die Technik dahinter
Was eine Suchmaschine nicht lesen kann, kann auch keine KI empfehlen.
Viele KI-Crawler lesen nur den Text, den der Server ausliefert. Websites, die ihre Inhalte erst im Browser zusammensetzen, bleiben für sie oft leer. Diese Punkte helfen:
- Inhalte als fertiges HTML ausliefern und schnell laden
- strukturierte Daten (Schema.org) für Unternehmen, Leistungen und häufige Fragen
- in der robots.txt die Such-Crawler der KI-Anbieter zulassen
- eine llms.txt als kompakte Übersicht – noch kein Standard, aber schnell gemacht
- häufige Fragen direkt und kurz beantworten
04Auch außerhalb Ihrer Website
Die KI glaubt Ihnen mehr, wenn andere dasselbe über Sie sagen.
- 01
Google-Unternehmensprofil
Vollständig ausfüllen, Fotos ergänzen, um Bewertungen bitten.
- 02
Bing Webmaster Tools
Website und Sitemap anmelden – ChatGPT greift für die Suche unter anderem auf Bing zurück.
- 03
Verzeichnisse
Einträge wie das WKO-Firmen-A–Z aktuell halten.
- 04
Einheitlich bleiben
Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich schreiben.